Anarcha-Feminismus: Vortrag & Diskussion

eingetragen von Edmond Dantès | 26. Januar 2010
4. Feb. 2010
19:00

04.02.2010

Do, 04.02., 19.00 im Volksbad Buckau

Anarchafeminismus

Es wird ein Bogen gespannt von den Anfängen der anarchistischen und feministischen Bewegung bis heute. Dabei wird ein informatives Geflecht aus theoretischen Überlegungen und lebendig-biographischen Bewegungsgeschichten gewoben, dass das Bild einer Strömung vermittelt, die zu Unrecht von der Geschichtsschreibung marginalisiert wird – und nicht zuletzt auch von Feministinnen und AnarchistInnen.

Den beiden schweizer Referentinnen gelingt es mittels einer Reise durch Zeit, Raum und Theorie eine Brücke zu bauen zwischen den Wurzeln des Anarchafeminismus, indem sie fundiert und reichhaltig informieren, so dass die VertreterInnen beider Ursprünge über die jeweils andere Bewegung neues erfahren und ggf. das eine oder andere Vorurteil verlieren lernen. Es soll eine Diskussion darüber entstehen, wie beide Ansätze heute miteinander verknüpft werden können. Dabei geht es neben der Theorie auch um praktische Konsequenzen für eine anarcha-feministische Bewegung.

Eine Kooperation mit der FAU Magdeburg

Der gläserne Arbeitnehmer

eingetragen von Edmond Dantès | 26. Januar 2010
15. Feb. 2010
19:00bis22:00

15.02.2010

Vortrag und Diskussion:

“Modern leben mit ELENA und dem gläsernen Arbeitnehmer.”

mit Simon Lange - Bundespressesprecher der Piratenpartei am Montag, den 15.02.2010 im Eine-Welt-Haus in MD um 19.00 Uhr-22.00 Uhr

International Campain: Freiheit für alle politischen Gefangenen in Kolumbien

eingetragen von INfoLAden Kollektiv Magdeburg | 15. Oktober 2009
16. Okt. 2009
18:00bis20:00

kolumbienweb
Die ganze Wahrheit über die politischen Gefangenen in Kolumbien. Zusammengepfercht in Kerkern überleben sie die Folter mit Würde und ohne den Kopf zu beugen.
Die kolumbianische Regierung verweigert ihnen den Status von politischen Gefangenen, da sie entschieden die Existenz eines bewaffneten Konfliktes leugnet. Sie tut dies bereits seit mehr als vier Jahrzehnten und da dies der Standpunkt der Regierung ist, behandeln die INPEC (Nationale Strafvollzugs- und Gefängnisbehörde) sowie alle Ministerien und Behörden des Landes die Frage in gleicher Weise, was große Probleme für jene Organisationen schafft, die sich für die Menschenrechte einsetzen.
Der historische Prozess von kapitalistischer Ausplünderung und Akkumulation in Kolumbien befindet sich heute in seiner letzten Konsolidierungsetappe mit der faschistoiden Demokratischen Sicherheit, vorangetrieben von dem “Möchtegern-Führer” und Narko-Paramilitär, dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe, der in den sechs Jahren seiner Präsidentschaft die Repression verstärkt hat. Die Bilanz dieser Jahre sind die Einkerkerung von 7 500 Aktivisten der Volkskämpfe, die Ermordung von 450 Gewerkschaftern, ein Land mit 15 000 Verschwundenen, 3 000 bisher bekannten Massengräbern, die die Paramilitärs hinterlassen haben, mehr als 1 000 ermordeten Zivilisten, die als angebliche Guerilleros präsentiert wurden.
Das jüngste Projekt, das die Würde der Kolumbianer und der Lateinamerikaner schändet, ist die Zustimmung, die die Marionettenregierung Kolumbiens zur Einrichtung von sieben US-Militärbasen auf kolumbianischem Territorium erteilt hat, um den kolumbianischen Widerstand in seinen verschiedenen Formen zu zerschlagen, und das zugleich auf die Destabilisierung der demokratischen Linksprozesse, die sich in Südamerika entwickeln, abzielt.

Es sprechen:

* Ramiro Orjuela, Strafverteidiger von politischen Gefangenen
* Martín Sandoval, KP Kolumbien, bis mai 2009 selbst politischer Gefangener, gegenwärtig Vorsitzender des Komitees für Menschenrechte im Departement Arauca, einer Grenzregion zu Venezuela

VeranstalterInnen:
Breites Bündnis für Kolumbien www.nuevacolombia.de
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen (Magdeburg) www.political-prisoners.net
Rote Hilfe OG Magdeburg rotehilfemd.blogsport.de

Mehr Infos zur Kampagne zum Download hier

Vortrag und Film zum Thema Atomkraft

eingetragen von Edmond Dantès | 22. August 2009
2. Sep. 2009
19:30

Einen Tag, bevor der Anti-Atom-Treck in Magdeburg Halt macht, findet im Café Central eine Infoveranstaltung statt (Vortrag, Diskussion, Film “Uranium – is it a country? – eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom”)

Beginn ist um 19:30 Uhr.

Woher kommt dein Strom?

CSD Magdeburg: Lesbischwule Aktionswoche

eingetragen von Edmond Dantès | 13. August 2009
15. Aug. 2009bis22. Aug. 2009

Der CSD Magdeburg 2009 steht unter dem Motto “Mit Recht ins Gesetz! Aktion Grundgesetz: Lesben und Schwule in die Verfassung”.

Programm:
(mehr…)

Vortrag: „Ich sehe was was Du nicht siehst“ – Queer-|Feministische Praxen, plus Konzert

eingetragen von Edmond Dantès | 12. Juli 2009
13. Jul. 2009
20:00

Am morgigen Montag, dem 13. Juli, findet um 20 Uhr im Café Central ein Vortrag unter dem Titel „Ich sehe was was Du nicht siehst“ – Queer-|Feministische Praxen statt. Vortregende ist Prof Dr. Melanie Groß.

Anschließend Livekonzert von Justine Elektra.

queer-feministische Praxen

Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus! Seit 2006 treten wieder verstärkt „neue“ Feministinnen auf, die allerdings gleichzeitig „alte“ Feministinnen als Männer feindlich, unsexy und in ihrem politischen Handeln verbissen stigmatisieren. In Talkshows, Online-Reportagen und renommierter Zeitschriften werden die Perspektiven, Wünsche und Ziele beruflich erfolgreicher Frauen extensiv verhandelt. Das Thema in diesen hegemonialen Debatten scheint durchgängig die Berufskarrieren von gut qualifizierten Frauen zu sein. Groß wird darauf verweisen, dass gleichzeitig vielfältige queer-|feministische Initiativen mit deutlich weitreichenderen politischen Konzepten in Menschenrechtsorganisationen, in Anti-Lookism-Initiativen oder in queeren Musik-Bands aktiv sind und vor dem theoretischen Hintergrund die Breite von queer-|feministischen Widerstandsformen an Beispielen verdeutlichen.

Danach Konzert: Justine Elektra
(Cityslang) Ihre Musik liegt zwischen Pop, Rock, Soul, R‘n’B und Elektronikbeats, ihre Texte können Kampfansagen sein, also gut zuhören bei „Killalady“.

Eine Veranstaltung vom Kultur- und Hochschulpolitischen Referat der Uni Magdeburg.

Quelle: IDEP

Vortrag: Hot Topic – Popfeminismus Heute

eingetragen von Edmond Dantès | 10. Juli 2009
10. Jul. 2009
19:30

Vortrag: Popfeminismus heute

Feminismus wird im Mainstream oft nur mit Namen wie Alice Schwarzer oder, wenn es aktueller sein darf, auch mal mit Charlotte Roche in Verbindung gebracht. Das Buch „Hot Topic – Popfeminismus heute“ versammelt viele Beiträge die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zu Themen wie Schoenheits-Terror, Comming-out, Drag-Kings, FanZines, Abtreibung, Gender-trouble und vielem mehr beschreiben. Wie Dörte Miosga in der Intro schreibt, ruft »›Hot Topic‹ […] selbstbewusst zu mehr medialer Präsenz des popbezogenen Feminismus auf. Eine attraktive Vorstellung.« Doch was heißt dieses Popfeminismus eigentlich? Was kann und will Popfeminismus gerade in Bezug auf die Lebensrealität junger Frauen leisten? Kann hier ein kritisches Potential entfaltet werden oder schlägt das Konzept um in Affirmation des Status Quo? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Herausgeberin des Buches Sonja Eismann im gleichnamigen Vortrag.

Sonja Eismann ist Mitherausgeberin der Zeitschrift «Missy Magazine» und war lange Zeit Redakteurin der Zeitschrift «Intro».

Eine Veranstaltung des Hochschulpolitischen Referats des Studierendenrats der OvGU und der AG Emanzipative AntifaschistInnen.

Quelle: AGEA

Festival: “Emancipation for Everyone - Against Homophobia in Magdeburg” [Update]

eingetragen von Edmond Dantès | 3. Juli 2009
9. Jul. 2009
18:00

Am 9. Juli findet an der Uni Magdeburg ein Festival unter dem Motto “Emancipation for Everyone - Against Homophobia in Magdeburg” statt. Veranstaltet wird es vom “Dyke and Gay”-Referat.

Ab 18:00 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema “Homophobie im Alltag”

Ab 21:00 Live-Musik

Festival gegen Homophobie, FGSE, Juli 2009

Quelle: DAG-Referat Uni Magdeburg

Update: Es spielen Das Bierbeben, Brockdorff Klanglabor, Monotekktoni, Captain Capa, Kaoss Kids.

Flyer:
Flyer Bands Anti-Homophobie-Festival

Vortrag: Nationales Vergangenheitsrecycling in der deutschen Gegenwartskultur

eingetragen von Edmond Dantès | 15. Juni 2009
25. Jun. 2009
19:00

“Aufarbeitung deutscher Geschichte” verbindet sich als moralischer Bezugspunkt nationaler Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz, ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-)Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt’, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert “schwarz-rot-geil” zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls.

Vortrag: Nationales Vergangenheitsrecycling

Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband “Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur” (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln.

Sonja Witte (Mitherausgeberin des Sammelbandes „Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Nation“ [www.kittkritik.net], außerdem aktiv bei den „les madeleines“ [www.lesmadeleines.net] und der Zeitschrift „Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles“ [www.extrablatt-online.net])

Eine Veranstaltung der AG Emanzipative AntifaschistInnen in Zusammenarbeit mit dem Hochschulpolitischen Referat des Studierendenrats der OvGU

25.06.09 / 19 UHR
Uni-Magdeburg
FGSE / Gebäude 40
Raum ist vor Ort ausgeschrieben

Quelle: AGEA

Diskussionsveranstaltung zum Konflikt zwischen AntifaschistInnen in Magdeburg

eingetragen von Edmond Dantès | 10. Juni 2009

In den letzten Wochen wurden wir von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen nach unserer Position gegenüber der Gruppe „Zusammen Kämpfen“ gefragt. Die Nachfragen beziehen sich auf den Konflikt zwischen israelsolidarischen und antiimperialistischen AntifaschistInnen, der seit einigen Jahren in Magdeburg besteht und zum Teil mit Gewalt ausgetragen wurde.

Wir als Kampagne „Für ein Libertäres Zentrum in Magdeburg“ wollen uns inhaltlich zu dem Konflikt nicht positionieren. Jedoch bieten wir Raum für Diskussionen und Veranstaltungen, um Debatten führen zu können mit dem Ziel, den Konflikt auf eine inhaltliche Ebene zurückzuführen.

Definitiv werden wir keinerlei Angriffe, Pöbeleien oder Beleidigungen im Libertären Zentrum oder außerhalb davon dulden. Wir erwarten, dass inhaltliche Differenzen respektvoll und gewaltfrei ausgetragen werden. Wer das nicht kann oder will, hat hier nichts verloren. Falls solche Dinge vorkommen, sollten sie durch die Betroffenen direkt hier zur Sprache gebracht werden.

Um die Diskussion über den Umgang innerhalb antifaschistischer Strukturen voran zu bringen, laden wir alle beteiligten und interessierten Gruppen zu einem Treffen ins Libertäre Zentrum ein. Wer Interesse an der Diskussion hat, kann uns anschreiben, um Datum und Uhrzeit zu erfahren.

Quelle: squatmagdeburg.blogsport.de

Kontakt zu den Diskussionsveranstaltern: http://squatmagdeburg.blogsport.de/kontakt/